1. Mannschaft verpasst Sieg

VfR Rüblinghausen – Kiersper SC 2:2
Erst in allerletzter Minute rettete Maximilian Niemann seinem VfR Rüblinghausen vor 111 Zuschauern einen Punkt beim 2:2 gegen den Kiersper SC, die Entstehung des Ausgleichs sorgte jedoch für hitzige Diskussionen, aus denen Schlussendlich KSC-Akteur Özgür Muti auch noch mit einer Ampelkarte wegen Meckerns hervorging.

„Der Elfmeter war berechtigt, wenn auch unglücklich, da der Kiersper Spieler stolpert und dann auf Mentor Hajdari fällt. Das ist keine Absicht, aber ein Foul“, meinte VfR-Coach Avdi Qaka, während sein Kollege Kosta Michailidis feststellte: „Erst kommt Hajdari in straucheln und dadurch auch Aostolos Aslanidis. Das ist für mich kein Strafstoß.“ Maximilian Niemann lief nach 87 Minuten an, doch KSC-Hüter Marcel Feist parierte. Dumm nur, dass angeblich mehrere Kiersper Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen waren und Schiedsrichter Niklas Kastner auf eine Wiederholung bestand, die Niemann dann im zweiten Versuch auch nutzte. „Wie will er das denn gesehen haben, wenn es denn überhaupt so war“, fragte Michailidis, „sowas wird doch in der Bundesliga mit Assistenten und Videobeweis fast nie gepfiffen und hier in der Bezirksliga kann er das sehen?“

Es war das turbulente Ende einer Partie, die für die Gastgeber mit dem 1:0 durch Luca Cordes (16.) prächtig begann, die sich zurückgezogen und dann auf Konter lauerten. „Wir hatten bis zur Halbzeit noch zwei sehr gute Chancen durch Luca“, konstatierte Qaka, der spielbestimmende Gäste sah, die nach 42 Minuten durch Timo Eick ausglichen und nach 66 Minuten durch ein unglückliches Eigentor von Christian Griffel nach einer scharfen Hereingabe von Romario Lumani sogar in Rückstand gerieten.

„Wir waren die erste Hälfte richtig dominierend und hatte durch Damiano Intravaia, Philip Plachta und Leo Becker gute Möglichkeiten. Daher war das 1:1 total verdient. Nach dem Wechsel waren wir aber nicht mehr so spielbestimmend, hatten viele Ballverluste und haben die Konter überheblich und schlecht ausgespielt“, kritisierte Michailidis, dessen Truppe dann durch Niemann noch spät bestraft wurde. „Maik Arens hat nach Wiederbeginn den Pfosten getroffen, auch Ufuk Seyhan hatte noch einen Hundertprozenter. Allerdings hat uns auch Keeper Marvin Schwalbe im gesamten Spiel dreimal gerettet. „Wir haben bis zum Ende gefightet, das zeigt, dass wir intakt sind. Und das ist das allerwichtigste“, befand Qaka.

Schiedsrichter: Niklas Kastner – Zuschauer: 111 
Tore: 1:0 Luca Cordes (16.), 1:1 Timo Eick (42.), 1:2 (66. Eigentor), 2:2 Maximilian Niemann (90. Foulelfmeter)

Quelle: https://www.fupa.net/berichte/tus-deuz-munteres-scheibenschiessen-am-winterhagen-2182345.html